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21.11.09 23:29


Eine Wahl mehr

Ein Leben lang ändert sich unser Leben immer wieder und nur wenige haben das Glück, über die Richtung der Veränderung entscheiden zu können. Es geht hier nicht darum, dass sie keine Wahl haben. Es geht mir viel mehr darum, dass man manchen Menschen einfach keine Wahl lassen darf! Sie können damit nicht umgehen und beschweren sich später über ein Leben voller verpasster Chancen ohne zu erkennen, dass sie sich selbst das Ruder aus den Händen gerissen haben.

Ja, die Welt ist von solchen Veränderungen geprägt – Plötzliche Todesfälle, unverhofftes neues Leben in den Händen jener die ihr eigenes nicht bewältigen können, verpasste Gelegenheiten, eine neue Richtung, große Chancen und die Feigheit der Menschen die sie nicht annehmen wollen. In vielen dieser Fälle könnte man für sich eine Entscheidung treffen. Was man ändern will, was man behalten will und was es wert ist dafür aufgegeben zu werden sein Leben nie ändern zu wollen.

Etwas von denen uns  ohnehin trennen müssen, darf nicht den Platz von etwas einnehmen das wir gewinnen könnten.Solche Reden hören sich gut an, wenn sie in seinem Kopf hat, finden aber nur selten Jemanden der sie sich bis zum Schluss anhört und dann wirklich etwas  damit anfangen kann. In diesem Sinne Danke das ihr immer noch weiterlest.

 Dieses Jahr bin ich offiziell Wahlberechtigt, wenn es heißt einen Bundespräsidenten zu wählen und muss feststellen, das ich mit der Politik nicht nur nichts anfangen kann, sondern das ich vollkommen ahnungslos bin was dieses Thema betrifft. Meine Gesamte Kindheit und ein erschreckender Großteil meiner Pubertät befasste sich ausschließlich damit, den unangenehm realen Themen aus dem Weg zu gehen. Was logischerweise dazu führen musste das ich auf das Leben genauso gut vorbereitet bin wie eine Katze auf eine plötzliche Sintflut.

Dee, out. 

 
 
27.8.09 21:28


Wer liebt schon sein Leben?

Ganz ehrlich wer kann schon sagen, dass er mit allem in seinem Leben zufrieden ist? Ich kann keinem glauben der das von sich behauptet. Jeder hat irgendetwas womit er nicht zufrieden ist, was natürlich traurig ist, wenn man bedenkt das es anderen noch viel schlechter geht als uns. Ich will mich jetzt nicht in endlosen Beispielen verlieren, ich sage nur, das unsere Probleme im Vergleich zu anderen schon eher lösbar erscheinen als wenn sie für sich allein stehen. Doch meist macht der direkte Vergleich es nur noch schlimmer – wir fühlen uns doppelt mies, da wir uns beschweren, obwohl wir genau wissen das wir es besser haben als Andere.

Ein Beispiel –  vorhin kämpfte mit meinen Minderwertigkeitskomplexen, während ich krampfhaft etwas zu Papier zu bringen versuchte. (Ich will nicht von den Dächern schreien, dass ich schreibe oder zeichne, denn ich habe, wegen oben genanntem Grund, nichts sehenswertes zu Stande gebracht.) Im Tv lief der Spot über die SOS Kinderdörfer und ich fühlte mich schlecht wegen meiner eigenen Komplexe…

Ist es wahr, das der Mensch nur dann glücklich sein kann, wenn er das Unglück Anderer vollkommen ausblendet? Wer denkt, wenn er mit seinen Freunden lacht schon an Waisenkinder aus der dritten Welt denen das verschmutzte Wasser Löcher in die Wangen frisst? Genau das erzählte ich vor ungefähr einem halben Jahr einer Lehrerin in der Berufsschule. Sie hatte mich darauf angesprochen, warum ich nicht mit einem verdammten Dauergrinsen durchs Leben ziehe. Sie sieht mich wie ich durch den Flur gehe, sie sieht mich in der Klasse, während des Unterrichts, was will die denn von mir? Was soll ich denn grinsen, wenn es nichts zu grinsen gibt. Nachdem ich das gesagt hatte sagte sie wortwörtlich:

„So wie du das beschreibst…, klingt das sehr nach Depressionen.“ Ich starre sie an, und kann es nicht fassen. Eine ausgebildete Pädagogin, huh?

Nach dieser unglaublich fachlichen Diagnose wollte sie mir sofort Pillen aufdrücken. Sie redete irgendeinen Mist von Ausgeglichenheit und Lebensfreude und faselte immer weiter. Ich schlug jeden weiteren Rat aus und ließ mir Versprechen das meine Eltern von dem Scheiß nichts erfahren würden. Und jetzt ratet wer am selben Abend am Telefon war.

Was danach kam war witzig: meine Mutter kam mehrmals ohne jeden Grund in mein Zimmer und beobachtete mich. Sie fragt mich was ich mache. Ich sage ich tue nichts. Ich wusste sofort das die Erzieherin gequatscht hatte.

 Das wiederholte sich an diesem Abend mehrere Male bis sie mir von dem Anruf erzählte.

Bin ich depressiv nur weil ich über weniger erfreuliche Dinge nachdenke als Musik oder Fernsehen? Ich mag diese Gedanken und mittlerweile habe ich mich auch mit gelegentlichen Stimmungsumschwünge angefreundet. Letztendlich, kann man die Menschheit nicht von Heute auf Morgen zum besseren erziehen, doch wenn jeder der Traurig ist sein Leben in einem durch Pillen verursachten, dauerglücklichen Wachkoma zubringt ist der Welt auch nicht geholfen. Ich glaube, alles was wir tun können ist erst uns selbst wieder auf die Beine zu helfen, bevor man Schritt für Schritt den anderen Menschen die gestürzt sind aufzuhelfen.

Dee, out.

18.6.09 12:58


Eintrag 1 - Jeder redet, Keiner hat was zu sagen

 Ich habe seit kurzem über einen Blog nachgedacht, doch wie vieles andere was bei mir als fixe Idee anfängt konnte ich nicht damit aufhören es zu planen und vorzubereiten. Der erste Schritt bestand darin darüber nachzudenken, was ich genau schreiben wollte. Das erwies sich als weitaus schwieriger als ich, naiv wie ich bei meinen mehr oder weniger spontanen Plänen bin, anfangs angenommen hatte. Warum soll ich ein ordinäres Tagebuch im Internet führen? So interessant ist mein leben nun wirklich nicht.

Habe ich der Welt wichtige Gedanken mitzuteilen?

Nicht das ich wüsste.

Vor wenigen Minuten noch stand ich in Penny in der Schlange und musste mir die Unterhaltung zweier Typen anhören, die nicht aufhören konnten zu reden, obwohl keiner der Beiden dem Anderen zuhörte. (Ausgerechnet Heute hatte ich meinen Mp3-Player nicht dabei!) Ich bekämpfte halbherzig den Drang mir die Ohren mit Isolierschaum abzudichten und befürchtete das mein Blog die selbe Reaktion in den Lesern auslösen könnte.

Was tut man dagegen?

Keine Ahnung.

Interessanter werden?

Das war der springende Punkt. Was tut man damit eine normales Tagebuch interessanter wird?

Der nächste Schritt zu meinem Blog ist diese Erklärung –

der erste Eintrag.

An diesem Punkt will ich erwähnen das ich in meinem Blog immer wieder zu drastischen Äußerungen, bildhaften Vergleichen und mehr als unfreundlichen Verhalten zurückgreifen werde. Ihr solltet nicht alles was ich sage, schreibe oder was auch immer dazwischen liegt, allzu genau nehmen. Nebenbei bemerkt glaube ich das Jeder der allem was er im Internet zu lesen bekommt glauben schenkt, ohnehin nicht mehr zu helfen ist.

Also nehmt´s leicht,

 

Dee, out.

16.6.09 17:13





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